Vermittlungsausschuss
Im Schuljahr 2003/04 veranstaltete die SV einen Projekttag, der sich unter anderem die Aufarbeitung der damals aktuellen Geschehnisse in Erfurt (Amoklauf eines Schülers) vorgenommen hatte. Eine Gruppe von Schülern und Lehrern untersuchte im Rahmen dieses Projekttages das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern in unserer Schule. Die Ergebnisse motivierten die Gruppe zu einer Weiterarbeit an Verbesserungsmöglichkeiten. Resultate dieser Arbeit, die von der pädagogischen Arbeitsgruppe fortgeführt wurde, sind die heute verwendete Erziehungsvereinbarung des KHG und der Vermittlungsausschuss.
Der Vermittlungsauschuss wurde von der Schulkonferenz mit einem einstimmigen Votum von Eltern, Schülern und Lehrern eingerichtet. Er setzt sich zusammen aus derzeit 4 Lehrern und einer wechselnden Anzahl von Schülern, die jährlich von ihren Gremien (Lehrerkonferenz bzw. Schülerrat) gewählt werden. Ziel des Vermittlungsausschusses ist es, Konflikte zwischen Lehrern und Schülern in einem institutionellen Rahmen mit Hilfe eines neutralen Gremiums zwischen gleichberechtigten Partnern zu schlichten. Basis ist die Erzeihungsvereinbarung, in der sich Eltern, Schüler und Lehrer zu ihren Pflichten im Zusammenleben und -arbeiten in der Schule bekannt haben. Der Ausschuss arbeitet nach feststehenden Regeln, die denen der Streitschlichtung vergleichbar sind, und kann von Schülern wie Lehrern angerufen werden; für beide Situationen gibt es mittlerweile Präzedenzfälle. Vorhergehende Klärungsversuche in einem persönlichen Gespräch müssen einem Einsatz des Vermittlungsausschusses vorangehen.
Lehrer im Vermittlungsausschuss sind derzeit: Frau Ihle, Herr Bergs, Herr Kosel und Herr Dr. Urban.